Kosten-Controlling

Ein entscheidender Schritt in Richtung Steigerung der Effizienz ist die Transparenz hinsichtlich der für die Leistungserstellung erforderlichen Kosten.

Unsere Beratungsleistungen, wie z.B. die Schaffung von Transparenz hinsichtlich der Herstellungs- oder Behandlungskosten in den unterschiedlichen Leistungsbereichen, liefern die Grundlage dafür, strategische Entscheidungen zu treffen. Je nach Fragestellung, liefern wir die Entscheidungsgrundlage und begleiten Sie bei der Umsetzung. Durch geeignete Analysen und Auswertungen unterstützen wir Unternehmen bei ihren strategischen Entscheidungen. Hierfür führen wir für unsere Mandanten neben der Kostenträgerrechnung (z.B. DRG-Fallkostenrechnung), auf Wunsch eine Prozesskostenrechnung, Personalbedarfsberechnungen uvm. durch.

 

Unsere Expertise

Mit unserer durchschnittlich mehr als 15 jährigen Führungs- und Berufserfahrung und dem darüber hinaus in internationalen Projekten erworbenen Wissen bezüglich der Umsetzung, der Kalkulation und der Einrichtung von pauschalierten Abrechnungssystemen, wissen wir worauf es ankommt. Dieses Wissen behalten wir nicht für uns sondern geben es in unseren Projekten an Sie weiter und helfen Ihnen bei der operativen Umsetzung.

Hintergrund im Krankenhaussegment

Basis und Ausgangspunkt unserer Beratung im Krankenhaussegment ist das heute unter der Bezeichnung DRG (Diagnosis Related Groups) im Gesundheitswesen eingesetzte Patientenklassifizierungssystem, dessen Ziel es ist, aufwandsähnliche stationäre Behandlungsfälle systematisch zu möglichst kostenhomogenen Fallgruppen unter Beachtung von Kriterien der medizinischen Zusammengehörigkeit zuzuordnen. Die medizinische Zusammengehörigkeit basiert auf einer Festlegung von Gruppen mit ähnlichem Behandlungsspektrum, ausgehend von den Diagnosen der Patienten. DRGs reflektieren den Ressourcenverbrauch innerhalb der jeweiligen Fallgruppen und zeigen damit das Kosten- sowie das notwendige Erlösbudget eines Krankenhauses. DRGs können im Rahmen eines Vergütungssystems zum Einsatz kommen, sofern die definierten Behandlungsfallgruppen mit Preisen bewertet werden.

Die Neuformulierung und die Umsetzung des § 17 b Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) regelt seit dem 1. Januar 2003 die Abrechnung für voll- und teilstationäre allgemeine Krankenhausleistungen. Erwartet wurde von dem neuen Vergütungssystem, welches sich an einem international bereits eingesetzten Vergütungssystem auf der Grundlage von Diagnosis Related Groups orientieren sollte, dass es durchgängig, leistungsorientiert und pauschalierend ist und bei einem praktikablen Differenzierungsgrad Komplexitäten und Komorbiditäten abbildet. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und der Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV) haben sich nach Evaluierung der unterschiedlichen international in Einsatz befindlichen DRG-Systeme letztlich für das australische Patientenklassifikationsverfahren der Australian Refined Diagnosis Related Groups (AR-DRGs) entschieden.

Neben der Einführung der DRGs wird nach §17d Krankenhausfinazierungsgesetz (KHG) nun auch im Bereich der psychiatrischen stationären und teilstationären Einrichtungen ein fallgruppenorientiertes Abrechnungssystem auf Basis von tagesbezogenen Entgelten Einzug halten.

Die Einführung dieser Vergütungssysteme, stellt für die Krankenhäuser und für die psychosomatischen Einrichtungen eine Herausforderung dar, sich wirtschaftlich zu positionieren.